jfv-radeburg - www.jfv-radeburg.ag.vu - Erlebnisberichte
Einschätzungen
über die 13. und 14.
Berufsfelderkundungswoche
2016 und 2017 bei der
Sächsischen Polizei
 
Die Teilnehmer/innen waren zwischen 13 und 18 Jahre und besuchten wie schon in den zurückliegenden Jahren das Fortbildungszentrum der Fachhochschule der Polizei in Bautzen, wo sie im Bereich der Kriminalistik sich betätigten.
Des weiteren erhielten sie viele Informationen von den Beamten über verbotene Waffen, Drogen und konnten sich für den künftigen Sporttest selbst testen.
Weitere Höhepunkte der Woche waren die Polizeifachschule in Chemnitz, die
Diensthundeschule Neustadt, sowie die Bereitschafts-polizei und Wasserschutzpolizei Dresden.
An allen Standorten konnten sich dieJugendlichen ausprobieren, testen, hatten
zahlreiche Gespräche mit Polizeianwärterinnen,-anwärtern, mit Polizistinnen und Polizisten und bekamen die Anforderungen an den Polizeiberuf life mit.
Mit einer ehemaligen Teilnehmerin an der Berufsfelderkundungswoche die jetzt als Polizeimeisterin arbeitet, gab es einen intensiven Erfahrungsaustausch.
An anderen Tagen wurden Rechtsfragen des Alltages besprochen, Wissentests geschrieben, und Fragen zur Bewerbung geklärt.
Die Teilnehmer/innen erhielten während der Woche zahlreiche Informationen wie man sich gut auf den künftigen Polizeiberuf und auf den Auswahltest in Leipzig vorbereiten kann.
Die Bilder auf der Homepage des Jugendfreizeitvereins e. V. unter:
www.jfv-radeburg.ag.vu geben einen breiten Einblick über den Ablauf der Woche.
Jugendliche verbessern sich im Vorfeld der Berufsfelderkundungswoche in verschiedenen Hauptfächern, innerhalb eines Schuljahres.
Einige Jugendliche, die in mehreren Fächern die Note 4 in
ihrem Zeugnis bei ihrer Bewerbung für die Berufsfelderkundung hatten, verbesserten sich bis zum Ende des Schuljahres auf die Noten 3 und
diesen positiven Trend sehen wir seit Jahren bei einer Vielzahl von Jugendlichen, nach dem wir von ihnen für die Teilnahme an dieser Woche, ihr Zeugnis und eine kleinen schriftliche Bewerbung verlangen.
Am Ende der Woche, sagen seit Jahren über 90% der Teilnehmer/innen, dass durch die zahlreichen Einblicke, praktischen Übungen und durch die
Gespräche mit Polizisten/innen ihr Berufswunsch gestärkt wurde.
Ein Drittel der Oberschüler/innen kommt nach der Woche zu dem Entschluss, dass sie länger zur Schule gehen wollen, um den Eintritt für die Polizeihoch-
schule zu erwerben. Auch dieser Trend zeigt sich seit Jahren.
Teilnehmer/innen 2016.
Teilnehmer/innen 2017.

Erlebnisbericht

über die

12. Berufsfelderkundungswoche bei der

Sächsischen Polizei vom 19. 07. – 24. 07. 2015

Polizist ! Für uns ist dies der absolute Traumberuf

 

Leider ist es kaum möglich umfassend hinter die Kulissen dieses spannenden Berufes zu schauen.

Wir, 32 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 19 Jahren, aus ganz Sachsen, hatten diese Möglichkeit über den Jugendfreizeitverein e. V. in Zusammenarbeit mit dem Präsidium der Bereitschaftspolizei Sachsens, die vielfältigen Berufsbilder bei der Polizei hautnah zu erleben.

Während der Woche besuchten wir das Fortbildungszentrum der Fachhoch-schule der Polizei in Bautzen, wo wir im Bereich der Kriminalistik uns in der Spurensuche betätigen konnten. Wir erhielten viele Informationen von den Beamten über verbotene Waffen und Drogen und wir konnten uns für den künftigen Sporttest selbst testen. Mit einem Polizeibus waren wir an zwei Tagen in der Polizeifachschule in Chemnitz, und in der Diensthundeschule Neustadt. An einem weiteren Tag fuhren wir zur Bereitschaftspolizei Dresden und zur Wasserschutzpolizei Dresden.

An allen Standorten konnten wir uns ausprobieren, testen, hatten zahlreiche Gespräche mit Polizeianwärterinnen und -anwärtern, mit Polizistinnen und Polizisten und bekamen die Anforderungen an den Polizeiberuf life mit. Wir hatten sogar die Möglichkeit, uns mit einer ehemaligen Teilnehmerin an der Berufsfelderkundungswoche intensiv auszutauschen, die inzwischen ihre Ausbildung bei der Polizei absolviert hat, und jetzt als Polizeimeisterin arbeitet. An anderen Tagen konnten wir im Gespräch mit dem Auswahlteam der Polizei all unsere Fragen zur Bewerbung anbringen und erhielten zahlreiche Tipps vom Kollegen des Auswahlteams, wie man sich gut auf den künftigen Polizeiberuf vorbereiten kann. Wir legten einen Wissentest ab und beschäftigten uns an praktischen Beispielen mit Rechtsfragen des Alltages.

 

Unsere Freizeit verbrachten wir meist gemeinsam und tauschten uns über unsere gemachten Erlebnisse und Erfahrungen aus. Diese Woche hatte es in sich, ist anstrengend, aber lohnt sich.

Danken möchten wir auf diesem Wege nochmals allen Beteiligten der Polizei, dem Hotel & Freizeitpark in Schirgiswalde, der ein guter Gastgeber für uns war.

Weiterhin dem Jugendfreizeitverein e. V, insbesondere Herrn Besser und Herrn PHK Hofmann, die dieses Projekt zum 12. Male durchführten.

Wir wünschen uns, dass dieses persönliche Engagement von Herrn Besser, Herrn Hofmann von der Polizeifachschule Chemnitz sowie von Herrn Dengler in der gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Präsidium der Bereitschaftspolizei noch lange erhalten bleibt, damit noch viele Jugendliche eine solche Berufserkundungswoche erleben dürfen und dabei praxisnahe Einblicke in die vielfältige Arbeit der sächsischen Polizei erhalten.

 

Wir können diese Berufsfelderkundungswoche allen denjenigen Jugendlichen  unbedingt empfehlen, deren Berufswunsch Polizistin oder Polizist ist.

 

Schaut euch die Bilder auf der Homepage des Jugendfreizeitvereins e. V. unter: www.jfv-radeburg.ag.vu an.

 

Anmerkung des Jugendfreizeitvereins e. V.

 

Im Vorfeld der Berufsfelderkundungswoche verbesserten sich 9 Jugendliche in Hauptfächern innerhalb eines Schuljahres. Einige Jugendliche, die in mehreren Fächern die Note 4 in ihrem Zeugnis bei ihrer Bewerbung für die Berufsfelderkundung hatten verbesserten sich enorm bis zum Ende des Schuljahres auf die Noten 3 und 2.

Diesen positiven Trend sehen wir seit Jahren bei einer Vielzahl von Jugendlichen, nach dem ihr Zeugnis und eine kleinen schriftliche Bewerbung für die Teilnahme verlangen.
Diese Woche ist für zahlreiche Schüler /innen ein Leistungsanreiz.

Erlebnisbericht

über die

11. Berufsfelderkundungswoche bei der

Sächsischen Polizei vom 27. 07. – 01. 08. 2014

 

Ein Beruf – 1000 Möglichkeiten

 

wir 30 Schüler /innen zwischen 14 und 18 Jahre aus ganz Sachsen sind unter diesem Motto angetreten.

In dieser Woche erhielten wir umfangreiche, interessante und informative Einblicke in den Alltag der Polizei.

Für jeden von uns war etwas dabei. Am Fort- u. Ausbildungszentrum Bautzen bekamen wir Einblicke in die Kriminalistik, Führungs- u. Einsatzmittel der Polizei, Einsatzfahrzeuge und Verkehrsüberwachung, Rauschgifte / Drogen, Informationen zu verbotenen Gegenständen, Rechtsfragen des Alltags (Strafrecht) u. absolvierten einen Wissens- und Sporttest.

In Chemnitz an der Polizeifachschule erlebten wir den Alltag der Ausbildung und deren Inhalte und fertigten ein Phantombild an. In der Bereitschaftspolizei Dresden hatten wir ebenfalls die Möglichkeit den Tagesablauf und ein Einsatztraining live zu erleben. Des weiteren besuchten wir die Diensthundeschule Neustadt und die Wasserschutzpolizei Dresden.

An allen Standorten konnten wir uns ausprobieren, testen, hatten zahlreiche Gespräche mit Polizeianwärtern / innen, Polizisten /innen und bekamen die Anforderungen an den Polizeiberuf hautnah mit.

Unsere Freizeit verbrachten wir meist gemeinsam und tauschten uns dabei über unsere gemachten Erlebnisse und Erfahrungen aus. Diese Woche hat es in sich, ist anstrengend, aber lohnt sich.

Danken möchten wir auf diesem Wege nochmals allen Beteiligten der Polizei, dem Hotel & Freizeitpark in Schirgiswalde, der ein guter Gastgeber für uns war.

Dem Jugendfreizeitverein e. V, insbesondere Herrn Besser und Herrn PHK Hofmann, die dieses Projekt vor 11 Jahren auf die Beine brachten.

Wir können, wie schon unsere Vorgänger, diese Berufsfelderkundungswoche allen nur empfehlen, deren Berufswunsch Polizist / Polizistin zu werden ist.

 

Schaut euch die Bilder auf der Homepage des Jugendfreizeitvereins e. V. unter: www.jfv-radeburg.ag.vu an.

 

Erlebnisbericht

 

über die

10. Berufsfelderkundungswoche bei der

 

Sächsischen Polizei vom 21. 07. – 26. 07. 2013

 

 

Aus ganz Sachsen fanden sich 29 Schüler /innen zwischen 14 und 18 Jahre zu dieser Berufsfelderkundungswoche in der Hotelanlage Schirgiswalde ein.

 

Den Sonntagnachmittag und Abend nutzten wir um uns kennenzulernen, den Ablauf der Woche zu besprechen und unsere Erwartungshaltungen an die Woche los zu werden.

 

Am Montag informierte uns die beiden Polizeihauptkommissare (PHK) Herr Hofmann und Herr Dengler über die Ziele und  Inhalte der polizeilichen Ausbildung sowie generell über die Sächsische Polizei.

Am Abend wanderten wir nach Tschechien um dort unser Abendessen einzunehmen.

 

An den darauffolgenden Tag besuchten wir das Fortbildungszentrum der Sächsischen Polizei in Bautzen. Dort lernten wir einen Teil der vielen Bereiche bei der Polizei kennen.

Unsere erste Station war die Rauschgiftkriminalität, wo wir sehr viel Interessante über illegale und legale Drogen aus präventiver und polizeilicher Sicht erfahren haben. Weiter ging es danach zur Judohalle, um unsere sportlichen Fähigkeiten in Hinblick auf die polizeilichen Anforderungen beim Auswahlverfahren zu testen. Des Weiteren durften wir einzelne Einsatzausrüstungsgegenstände  der Polizei anlegen und ausprobieren.

 

Unsere dritte Station hieß Waffenrecht/Verbotene Gegenstände und danach folgte die Station Kriminalistik. Hier konnten wir u. a. unsere eigenen Fingerabdrücke sichtbar machen und sie sichern. Bei der letzten Station an diesem Tage wurde die Bremsfähigkeit von PKWs mit und ohne ABS vorgeführt. Dabei durften wir persönlich mit der Laserpistole die Geschwindigkeit messen oder während der Vollbremsung hautnah im Auto sitzen. Wir lernten noch Einsatzfahrzeuge der Polizei kennen und wurden mit Maßnahmen der Verkehrsüberwachung vertraut gemacht.

Bei all den Stationen begleitete uns das Reporterteam vom MDR. Am Abend konnten wir dann den Kurzfilm über uns selbst anschauen. Den Abend ließen wir beim Tretbootfahren und einem leckeren Abendessen am Sohlander Stausee ausklingen.

 

Am Mittwoch blieben wir in der Hotelanlage. Zu uns kam das Auswahlteam vom Präsidiums der Bereitschaftspolizei aus Leipzig und machte uns mit den Einstellungskriterien des mittleren / gehobenen Polizeivollzugsdienst bekannt, vom Anfang bis zum Einstellungstermin. An diesem Tage hatten wir zugleich die Gelegenheit mit einer ehemaligen Teilnehmerin an der Berufsfelderkundungswoche und jetzigen Polizeianwärterin von der Polizeifachschule Chemnitz ins Gespräch zu kommen.

 

Am Nachmittag gab es noch zwei interessante Vorträge über die Polizeidirektion Görlitz und über das Waffenrecht. Am Abend ging es dann beim Grillen sehr gemütlich zu.

 

Am Donnerstag fuhren wir nach dem Frühstück nach Chemnitz in die Polizeifachschule.  Wir besichtigten die Lehrbasis der Polizeifachschule und schauten Auszubildende bei ihrem Schießtraining zu. Danach ging es zum Lagetraining und zur Kriminalistik, wo wir ein Phantombild anfertigten und viel Interessantes darüber erfuhren. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Naustadt in die Diensthundeschule. Hier lernten wir viel über den Einsatz der verschiedensten Hunde bei der Polizei kennen und durften an einigen Vorführungen teilnehmen.

Am Abend gab es dann eine große Feedbackrunde über das was wir bereits erlebt hatten. Alle waren sich darüber einig, das was wir bereits erleben durften gab uns einen optimalen Einblick in die Berufslaufbahn eines Polizisten bzw. einer Polizistin.

 

Freitag ging es schon früh nach Dresden zur Bereitschaftspolizei. Im Objekt angekommen bekamen wir hautnah den Dienstalltag, bis hin zur Kontrolle, Durchsuchung und Festnahme von Randalierern mit. Wir hatten darüber hinaus die Möglichkeit uns mit jungen Polizisten und Polizistinnen über ihre Ausbildung, ihren Dienst, und wie die Freizeit und Familie dabei unter einen Hut zu bringen ist, zu unterhalten. Wir testen an diesem Tag nochmals die verschiedenen Einsatzmittel der Polizei und probierten diese anzulegen. Vor dem Mittagessen konnten wir dann noch die verschiedensten Einsatzfahrzeuge begutachten und all unsere offenen Fragen noch loswerden.

 

Danach ging es zum Fachdienst Wasserschutzpolizei Dresden. Hier bekamen wir einen Einblick über die verschiedensten Tätigkeitsfelder der Wasserschutzpolizei sowie deren Einsatzgebiete und besichtigten ein Boot der Wasserschutzpolizei. Danach hieß es Abschied nehmen, manchen viel dies gar nicht so leicht.

Diese Woche half uns alle sehr, die richtige Berufsentscheidung zu finden und uns auf die Einstellungstests vor zubereiten.

 

Danken möchten wir auf diesem Wege nochmals allen Beteiligten der Polizei, dem Hotel & Freizeitpark in Schirgiswalde, der ein guter Gastgeber für uns war. Dem Jugendfreizeitverein e. V, insbesondere Herrn Besser und Herrn PHK Hofmann die dieses Projekt vor 10 Jahren auf die Beine brachten. Der Frau Siebeneicher und Frau Bettermann, die sich für unser leibliches Wohl ehrenamtlich engagierten.

 

Wir können, wie schon unsere Vorgänger, diese Berufsfelderkundungswoche allen nur empfehlen, deren Berufswunsch Polizist / Polizistin zu werden ist.

 

Schaut euch die Bilder auf der Homepage des Jugendfreizeitvereins e. V. unter:

www.jfv-radeburg.ag.vu an.

                      

 

 Erlebnisbericht über die

9. Berufsfelderkundungswoche

Polizei / Bundespolizei

vom 29. 07.bis 03. 08. 2012

Wir Schüler kamen aus ganz Sachsen zu dieser 9. Berufsfelderkundungswoche und waren im Alter von 15 bis 19 Jahre.

Die Kennlernrunden, bereits am 1. Abend, ließen sofort Kontakte untereinander entstehen und formten uns zu einem guten Team.

Hinter uns liegen sehr informative und praxisbezogene Tage.

Das was wir sehen und erleben durften gab uns einen optimalen Einblick in die Berufslaufbahn eines Polizisten bzw. einer Polizistin bei der Landespolizei Sachsen bzw. bei der Bundespolizei.

Zuvor hatten wir uns überwiegend über Filme, Vorträge und Zeitschriften zu diesem Berufsbild informiert.

Diese Woche half uns alle sehr, die richtige Berufsentscheidung zu finden und uns auf die Einstellungstests vor zubereiten.

Während unseres Aufenthaltes in Schirgiswalde hatten wir das Glück eine ehemalige Teilnehmerin, die Jahre zu vor an dieser Berufsfelderkundung teilnahm und gegenwärtig ihre Ausbildung bei der Landespolizei macht, kennen zu lernen.

Sie bestätigte uns, was bereits schon viele Teilnehmer/ inn auf der Homepage des Jugendfreizeitvereins zum Ausdruck brachten: „Diese Berufsfelderkundung half mir sehr, mich gründlich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten, gab mir Sicherheit und bestärkte meinen Entschluss Polizistin zu werden“.

Wir können, wie schon unsere Vorgänger, diese Berufsfelderkundungswoche allen nur empfehlen, deren Berufswunsch Polizist / Polizistin zu werden ist.

Interview
mit Polizeimeisteranwärterin Johanna Schütze von der Polizeifachschule Leipzig
(Teilnehmerin an der „Berufsfelderkundungswoche Polizei 2010“)

 

1.   Wie finden sie das Projekt „Berufsfelderkundungswoche Polizei“ für Schüler und wie sind Sie auf dieses Projekt aufmerksam geworden?

Von der „Berufsfelderkundungswoche Polizei“ erfuhr ich über die Sächsische Zeitung, in der schon zahlreiche Artikel über diese Woche erschienen waren, aber ich informierte mich auch auf der Internetseite des Jugend- und Freizeitvereins Radeburg e.V.. Dort las ich mir mit großem Interesse die Erfahrungsberichte der Vorjahresteilnehmer durch.

Ich finde, dass die „Berufsfelderkundungswoche Polizei“ eine sehr gute Möglichkeit für Jugendliche ist, dem Polizeiberuf etwas näher zu kommen.

Da es in Sachsen bisher leider noch nicht möglich ist, ein Schülerpraktikum bei der Polizei zu machen, gewinnt die „Berufsfelderkundungswoche Polizei“ besondere Bedeutung, denn dadurch bekommt man die Möglichkeit, die vielen verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten bei der Polizei kennen zu lernen.

Alles in allem wird am Ende der Woche feststehen, ob der Polizeiberuf das Richtige für einen ist oder vielleicht doch nicht und man erkennt, woran man noch arbeiten muss wenn um das Thema Einstellungstest geht.

Die „Berufsfelderkundungswoche Polizei“ macht sehr viel Spaß und ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, daran teilzunehmen.

 

2.  Wie hat Ihnen die BFEW Polizei persönlich bei Ihrer Vorbereitung auf den Einstellungstest geholfen?

Mir hat es sehr geholfen, dass ich mich einmal am Sporteinstellungstest der Polizei versuchen konnte, dadurch bekam ich wertvolle Tipps, auch zur weiteren sportlichen Vorbereitung, bevor es für mich „ernst“ wurde.

Die Gespräche mit Auszubildenden waren für mich auch sehr wichtig, weil ich dadurch herausfand, wie die 2 ½ jährige Ausbildung im Einzelnen ablaufen wird und ich einen Ansprechpartner für meine Fragen hatte, von welchem ich aktuelle und nützliche Informationen bekam, weil er selbst noch in der Ausbildung war.

Aber auch in Vorbereitung auf die Theorie hatte ich innerhalb der Woche oft die Möglichkeit, mich auf den Einstellungstest vorzubereiten, sei es im Allgemeinwissen oder im räumlichen Vorstellungsvermögen. Sehr hilfreich war dabei für mich, dass wir die Aufgaben oft in kleinen Gruppen lösen mussten, denn eine Gruppenaufgabe gilt es auch im „richtigen“ Einstellungstest zu bestehen. Schließlich basiert der Polizeiberuf auf Teamwork.

Durch die „Berufsfelderkundungswoche Polizei“ bekam ich die Möglichkeit, mich noch einmal gezielt auf die Einstellungstests vorzubereiten, was mir letztendlich auch half, die Tests zu bestehen.

3.      Welchen Rat und welche Hinweise geben Sie potentiellen Bewerbern, bezüglich einer langfristigen Vorbereitung auf den Polizeidienst?

Die langfristige Vorbereitung fängt schon in der Schule an. Ehrgeiz, Fleiß und Zielstrebigkeit sind wichtige Eigenschaften für den Polizeiberuf. Wer einen guten Realschulabschluss bzw. ein gutes Abitur erreicht, hat bessere Voraussetzungen der nicht einfachen Polizeiausbildung standzuhalten und nicht zuletzt später bessere Aufstiegschancen.

Meine Vorbereitung auf die Einstellungstests begann ungefähr ein Jahr vorher. Ich ging mindestens dreimal in der Woche joggen und übte jeden Tag Liegestütze, um so fit für den Sporttest zu sein. Für den theoretischen Test besorgte ich mir bei der Arbeitsagentur zahlreiche Übungsmaterialien und arbeitete diese durch.

Doch nicht zuletzt war die Teilnahme an der BFEW die beste Vorbereitung für mich, denn hier bekam ich noch einmal die Möglichkeit, alle Bereiche des Einstellungstests zu üben. Auf den Sport, die Theorie und die Gruppenaufgaben konnte ich mich bei der BFEW mit sehr viel Spaß am besten vorbereiten.

 

4.       Auf welche Fächer in der Schule sollte man besonders Wert legen?

Das Fach Deutsch ist sehr wichtig für den Polizeiberuf, weil ein Polizist ungefähr die Hälfte seiner Arbeit mit dem Schreiben von Einsatzberichten oder Akten für die Staatsanwaltschaft verbringt. Aber nicht nur der schriftliche Ausdruck ist wichtig, sondern vor allem auch der mündliche, schließlich sind Polizisten ständig im Gespräch mit den Bürgern.

Auch Englisch ist ein sehr wichtiges Fach, denn oft hat die Polizei mit ausländischen Mitbürgern zu tun und in diesem Fall ist Englisch die Verständigungssprache Nummer eins.

Natürlich ist auch Sport sehr wichtig für die Polizei, damit sie der starken Einsatzbelastung zum Beispiel bei Castortransporten, Demonstrationen oder Fußballspielen standhalten kann. Dazu zählt natürlich die Selbstverteidigung, welche neben dem eigentlichen Sport ein grundlegender Bestandteil der Ausbildung ist.

Doch nicht zuletzt ist ein gewisses Interesse für die Politik von Bedeutung, denn die Polizei vertritt den Staat, deshalb sollte jeder wissen, welche politischen Grundprinzipien und Richtungen unser Staat verfolgt.

 

5.      Haben Sie die Entscheidung Polizist zu werden schon bereut und wie stellen sie sich ihre berufliche Zukunft vor?

Die Ausbildung bei der Polizei ist nicht einfach und es gab schon Tage, an denen ich keine Gesetzestexte mehr hören und sehen konnte, aber meine Entscheidung, Polizistin zu werden, habe ich bisher noch nie bereut, im Gegenteil: Ich denke, dass ich meinen Traumberuf hier bei der Polizei gefunden habe.

Ich möchte nach der Ausbildung und den Jahren in der Bereitschaftspolizei erstmal in den Streifendienst. Mir sind der unmittelbare Kontakt zu den Bürgern und die Abwechslung im Streifendienst sehr wichtig. Hier weiß man oft nie, was auf einen zukommt und muss sich immer wieder auf neue Situationen einstellen.

Doch alles in allem bin ich offen für alles und könnte mir auch vorstellen später einmal in einem der vielen verschiedenen anderen Verwendungsmöglichkeiten bei der Polizei tätig zu werden.

 

6.       Haben Sie es als Frau im Dienst schwerer als ihre männlichen Kollegen?

Diese Frage lässt sich meiner Meinung nach nicht mit einem klaren „Ja“ oder „Nein“ beantworten.

Während der Ausbildung ist an der Klassenstärke schon deutlich zu sehen, dass die Frauen noch in der Unterzahl sind. In meiner Lehrgruppe sind wir 25 Auszubildende und davon 5 Frauen. Den einzigen Unterschied, den es in der Ausbildung bei der Polizei zwischen Frau und Mann gibt, sind die Bewertungskriterien im Fach Sport. Das soll aber nicht heißen, dass man sich deshalb als Frau im Sport weniger anstrengen muss, schließlich sind wir Polizistinnen später an denselben anstrengenden Einsätzen wie unsere männlichen Kollegen beteiligt.

Ich denke, dass es sehr wichtig ist sowohl Männer als auch Frauen bei der Polizei zu haben. Auf einen männlichen Streifenpartner an meiner Seite möchte ich nicht verzichten müssen. Ich denke da an eine Einsatzlage zurück, in der ein männlicher Täter bei seiner Fesselung extrem Widerstand leistete und ich mich als Frau in dieser Situation hilflos fühlte, weil ich keine Chance gegen ihn gehabt hätte. Aber meine männlichen Kollegen waren sofort zur Stelle und haben es, wenn auch unter Schwierigkeiten, geschafft, den Täter zu fesseln.

Allerdings gibt es Einsatzlagen, in denen es auf Fingerspitzengefühl, Geduld und Gefühl ankommt, vor allem wenn das Opfer selbst eine Frau ist. Dann ist der Einsatz einer Polizistin oft zielführender.

 

7.       Wie ist das Gefühl als Polizistin in Uniform Streife zu laufen? Hatten sie schon besondere Erlebnisse im Streifendienst?

In Uniform Streife zu laufen ist schon ein besonderes Gefühl, gerade wenn man noch in der Ausbildung ist und noch nicht das Wissen der älteren Kollegen hat. Da kam es schon vor, dass ich von einem Bürger angesprochen wurde und keine Antwort auf seine Frage geben konnte und stattdessen auf meinen Streifenpartner verweisen musste. Das war für mich ein merkwürdiges Gefühl, aber die meisten sahen es mit Humor.

Ein besonderes Erlebnis war für mich ein Bürger, welcher stark alkoholisiert auf der Straße gestürzt war. Er hatte sich glücklicherweise nicht verletzt und konnte uns noch sagen, wo er wohnt, sodass wir ihn im Streifenwagen nach Hause gefahren haben. Als wir vor seiner Wohnung ankamen, schüttelte er meine Hand, grinste mich an und bedankte sich mit lallender Sprache, dass wir ihn nach Hause gefahren haben. Das war ein gutes Gefühl, ein Gefühl, dass man jemand anderem helfen konnte. Und spätestens da wurde mir klar, dass es die richtige Entscheidung war, Polizistin zu werden.

Das Interview mit PMAin Schütze führte PHK Dirk Hofmann vom Aus- und Fortbildungsinstitut der Sächsischen Polizei am 2. August 2012 in Schirgiswalde, im Rahmen der 9. Berufsfelderkundungswoche.

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